Leichte Sprache

Inklusive Musik in Berlin

Musik spielt eine große Rolle in Berlin. Menschen mit Behinderungen wollen daran teilhaben.

Eine Hand betätigt Regler zum Musik machen

Die Arbeits-Gruppe „Ick mach Welle!“ bei der Lebenshilfe Neukölln Foto: Roland Owsnitzki

Hinweis:

Hier können Sie den Text herunterladen.

Hier können Sie den Original-Text lesen.

────────────────────

Elektronische Musik gehört zu Berlin.

Bei vielen Partys in Berlin läuft elektronische Musik.

Viele Menschen tanzen gern zu elektronischer Musik.

Und viele Menschen machen selbst elektronische Musik.

Sie machen diese Musik in ihrer Freizeit oder als Beruf.

Menschen mit Behinderungen wollen teilhaben

Menschen mit Behinderungen machen auch Musik.

Aber für Menschen mit Behinderungen gibt es

nur wenige Verbindungen mit elektronischer Musik.

Das bedeutet:

Es gibt wenig Möglichkeiten zum Musik machen.

Und bei den Partys mit elektronischer Musik

können Menschen mit Behinderungen oft nicht mitfeiern.

Die Partys fangen oft zu spät an.

Dann gibt es keine Fahr-Dienste mehr

und die Menschen können nicht zur Party kommen.

Sie können auch nicht nach Hause kommen.

Das ist sehr schade.

Einige Menschen in Berlin wollen das ändern.

Sie wollen Menschen mit Behinderungen

und elektronische Musik zusammenbringen.

Welche Verbindungen gibt es bereits?

Der Verein Lebenshilfe will eine eigene Platten-Firma

für Menschen mit Behinderungen gründen.

Das ist ein großes Ziel.

Aber zuerst fängt der Verein klein an.

Er organisiert verschiedene Musik-Angebote

für Menschen mit Behinderungen.

Dazu gehören zum Beispiel:

• eine Arbeits-Gruppe zum Musik machen

• eine inklusive Party

Was ist die Arbeits-Gruppe zum Musik machen?

Der Verein Lebenshilfe organisiert

eine Arbeits-Gruppe zum Musik machen.

Die Arbeits-Gruppe heißt: Ick mach Welle.

In der Arbeits-Gruppe können Menschen mit Behinderungen

verschiedene Instrumente ausprobieren.

Dazu gehören zum Beispiel auch Geräte von einem DJ.

Was ist ein DJ?

DJ spricht man so aus: Di-Dschey.

DJ ist die Abkürzung für das englische Wort Discjockey.

Disjockey spricht man so aus: Disk-Dschocki.

DJs arbeiten oft auf Partys.

Sie machen Musik zum Tanzen.

In Berlin machen DJs oft elektronische Musik.

Die Arbeits-Gruppe wird begleitet von Musikern.

Sie erklären die Instrumente und Geräte.

Dazu gehören zum Beispiel Computer-Programme,

Schlag-Zeug und Platten-Teller für Schall-Platten.

Die Arbeits-Gruppe probiert alles aus.

Und dann macht sie selbst Musik.

Bisher bekommt die Arbeits-Gruppe Geld

von der Stadt Berlin.

Und sie bekommt Unterstützung

von Instrumente-Herstellern.

Aber es fehlt noch Geld.

Zum Beispiel für einen Probe-Raum.

Was ist die inklusive Party?

In Berlin-Lichtenberg gibt es diesen Club: Mensch Meier.

Dort findet ab und zu eine inklusive Party statt.

Die Party heißt: Spaceship.

Spaceship spricht man so aus: Speys-Schipp.

Das ist Englisch und heißt übersetzt: Raum-Schiff.

Die Party ist für Menschen mit und ohne Behinderungen.

Alle können hier zu elektronischer Musik tanzen.

Es läuft aber auch Hip-Hop und Funk.

Funk spricht man so aus: Fank.

Die Party macht viel Spaß.

Es sollte noch viel mehr Partys

für Menschen mit ohne Behinderungen geben.

Denn eine gemeinsame Party ist sehr schön.

Original-Text: Jens Uthoff

Text in Leichter Sprache: Belinda Grasnick

Prüfung: capito Berlin, Büro für barrierefreie Information

Ein Text vom: 24. August 2018

.