Mehr als 130 Gefangene sind durch einen fast 300 Meter langen Tunnel geflohen. Eine Großfahndung wurde eingeleitet. Auch die US-Behörden wurden informiert.

Mexikanische Bundespolizisten sind vor dem Gefängnis in Piedras Negras aufgefahren. Bild: dapd
MEXIKO-STADT dpa/afp | 132 Häftlingen ist am Montag die Flucht aus einem Gefängnis im Norden Mexikos nahe der Grenze zu den USA gelungen. Die spektakuläre Flucht ereignete sich in Piedras Negras. Die Gefangenen seien durch einen heimlich gebauten Tunnel ins Freie gelangt, wie die Behörden mitteilten.
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Nach den Flüchtigen wurde eine Großfahndung eingeleitet, bei der auch die US-Behörden eingeschaltet wurden.
Nach Angaben des Generalstaatsanwaltes des Bundesstaates Coahuila, Homero Ramos, war der Tunnel 1,20 Meter breit und 297 Meter lang. Der Zugang befand sich in einer ehemaligen Holzwerkstatt im Gefängnisbereich.
Die Massenflucht ist eine der größten, die in den vergangenen Jahren in Mexiko registriert wurden, wie mexikanische Medien am Montagabend berichteten. Im Dezember 2010 brachen aus einem Gefängnis im Nachbarstaat Nuevo Laredo 141 Häftlinge aus.
In Mexiko brechen Häftlinge häufig aus den Gefängnissen aus, oft helfen ihnen bestochene Wächter dabei. Allein im Dezember 2011 waren aus zwei Gefängnissen im Norden des Landes insgesamt 226 Häftlinge geflohen.
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