Multimedia-Reportage Kosmosviertel

Perspektive Plattenbau

Am Berliner Stadtrand treffen Miethaie, Akrobaten und Hobbytechniker aufeinander. Eine multimediale Reportage.

Kunstwerk mit Heißluftballons auf Plattenbaufassade.

Bunt statt grau: Das Leben im Plattenbau muss nicht trist sein Foto: Christian Thiel

Im Kosmosviertel in Berlin-Altglienicke künden die Straßennamen von fernen Planeten, Sternen und Sternbildern: Venus-, Sirius- und Pegasusstraße führen durch graue und bunte Plattenbauten, vorbei an Spielplätzen und grünen Wiesen. In der Ferne ragen mehrere Zirkuszelte zwischen Baumwipfeln hervor.

Die öffentliche Wahrnehmung von Plattenbausiedlungen sieht anders aus. Mediale Berichterstattungen orientieren sich an Statistiken, dem hohen Anteil der Arbeitslosen und Hartz-IV-BezieherInnen. Die Kinderarmutsrate liegt deutlich über dem Durchschnitt. Das gilt auch für das Kosmosviertel. Die Zahlen zeigen jedoch nur eine Seite des Kiezes. Was sie nicht erzählen, sind Geschichten von gesellschaftlichem Engagement und ehrenamtlichem Einsatz für eine lebenswerte Nachbarschaft.

Hier geht es zur Geschichte

Unsere multimediale Reportage wagt einen Perspektivwechsel und lässt vier AnwohnerInnen aus dem Kosmosviertel zu Wort kommen.

Wie wehrt man sich am Stadtrand gegen Miethaie und Sanierungspfusch? Wie gehen junge Menschen mit den Vorurteilen gegenüber ihrem Wohnort um? Und was kann eigentlich ein Mitmachzirkus für nachbarschaftlichen Austausch leisten? Unsere ProtagonistInnen teilen ihre persönliche Sicht auf den Alltag im Kosmosviertel und erzählen, was nötig ist, um ganz unterschiedliche Menschen zusammen zu bringen.

Die multimediale Reportage finden Sie unter taz.de/kosmosviertel

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