Vorab: Ich bin kein Freund von „calamity Angie“, den Krieg in Afghanistan jedoch nach Ihr zu benennen, ist wahrheitswidrig.
Was an „höherem Blödsinn“ über diesen Krieg abgesondert wird, spottet jeder Beschreibung.
Wer sich nur ein wenig mit „Krieg“ befaßt weiß, daß Verheimlichung, Verfälschung und Täuschung elementare Bestandteile eines Krieges sind, denn auch das sind Waffen.
Der Einsatz, an dem die BW beteiligt ist, läuft unter UN-Mandat und nicht nach Gusto einer (Bundes-) Regierung.
Schließlich: Man hat sich einer Militärmacht angeschlossen, von der Spötter sagen, daß ihre Waffen intelligenter sind, als diejenigen, die sie bedienen. Das sollte vor Zusagen zu militärischen Aktionen überprüfen.
Diese Militärmacht ist genau so hirnlos nach Afghanistan gegangen, wie zuvor in den Irak.
Aufklärungssatelliten, Geheimdienste und viele andere Möglichkeiten hätte man zur realistischen Lageanalyse herbeiziehen können. Fakt ist: die Lage in Afghanistan wurde – aus welchen Gründen auch immer – völlig falsch eingeschätzt.
Herrschafts- und Stammesstrukturen, religiöse und andere Gebräuche wurden nicht berücksichtigt, ebenso die wirtschaftliche Situation und die Abhängigkeit von der Rauschgiftproduktion nebst Folgen.
Ein solches Konglomerat von Fehlleistungen ist die Grundlage für Mißerfolg, weil die notwendigen Hebel nicht gefunden und betätigt werden können.
Schließlich sind neben der Einsatz-Philosophie Ausbildung und Ausrüstung zu benennen.
Insbesondere in Deutschland gab man sich – zumindest nach Außen – der Illusion eines Besuches im Streichelzoo hin. Nette Soldaten, wenig/unzureichende Waffen, nicht vorhandener Schutz war die Folgen, unter denen die Einsatzkräfte bis heute leiden und die einen Erfolg ausschließen.
Die drastische Niederlage der Sowjetunion hätte Warnung sein müssen.
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