In einem starken Rennen schaufelbaggert sich der deutsche Mitfavorit Max Hoff ins Finale. Das Feld präsentiert sich in der Spitze stark, in der Breite unausgewogen.von Jannis Carmesin

Der Deutsche Max Hoff erreicht das Einer-Finale über 1.000 Meter. Bild: dapd
Die Startbedingungen: Es ist der Auftakt der Kanu-Sprintwettbewerbe am Dorney Lake in Eton. Der Deutsche Max Hoff ist Mitfavorit auf den Olympiasieg im Einer-Kajak über 1000 Meter. Konkurrenz machen könnten ihm vor allem Adam von Koeverden (Kanada), der Däne Rene Poulsen und Eirik Veras Larsen aus Norwegen, die allerdings alle im zweiten Halbfinale antreten.
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Die Entscheidung: Wie Schaufelbagger graben sich die Paddel der Athleten durch den Dorney Lake. Max Hoff zieht schnell an, geht in Führung, legt jeden einzelnen Muskel in sein Rennen. Am Ende gewinnt er im Schlussspurt knapp gegen den Weißrussen Aleh Yurenia und zieht ins Finale ein, das am Mittwoch folgt. Favoritenrolle bestätigt!
Das Drama: Die Unterschiede zwischen Weltspitze und den restlichen Teilnehmern sind teilweise enorm. Bemitleidenswert abgeschlagen trudeln die schwächeren Olympioniken im Ziel ein, während die Sieger gefühlt schon abgetrocknet aus der Dusche kommen.
Die Schlussfolgerung: Beide Halbfinals zeigen, wie ausgeglichen und stark das Feld in der Spitze besetzt ist. Das Finale dürfte spannend werden.
Und sonst? Direkt im Anschluss gewinnt Sebastian Bredel sein Halbfinale im Kanu über 1000 Meter. Auch er kämpft am Mittwoch um Gold.
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