piwik no script img

Olympische WinterspieleDer Kampf der anderen Indianer

Vier indigene Völker sind Mitorganisatoren der Spiele. Doch viele Indians fühlen sich von ihnen nicht repräsentiert und protestieren lautstark gegen die Veranstalter.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

2 Kommentare

 / 
  • M
    M.S.

    Wenn der "Euromensch" das jetzt erst mitbekommt, hat er in seinem Leben nicht sehr viel gelesen...

  • JZ
    jan z. volens

    Jetzt wird, sehr langsam der Euromensch darauf aufmerksam das der "Indianer" in den Amerikas kaum der Karl-May-Erscheinung oder der Amazonasdokumentare entspricht: Nicht der tapfere Krieger mit dem Tomahak, sondern der Rechtsanwalt mit dem "laptop" reitet heute gegen den "Weissen Mann". "Indian Law" und "Souveraene Rechte der Eingeborenen-Nationen" werden in den kommenden Zeiten viel Nachrichten erzeugen - in allen Regionen der Amerikas - von der Antarktis bis zur Arktis. Deshalb ist jetzt in Nordamerika schon ein gewaltiger Andrang um die Indianerabkunft zu dokumentieren um sich rechtskraeftig in eine "enlisted" (bundes-rechstkraeftig anerkannt)Native Nation einzutragen! In USA sind 564 Native Nations mit 4 Millionen schon "anerkannt" - es gibt aber noch ueber 1000 Staemme welche die Anerkennung noch nicht erhalten konnten... In den Amerikas sind der Indianer oder seine mit anderen Rassen gemischten Nachkommen ueberall!