BERLIN/STRASSBURG ddp/dpa/rtr/ap
In der Debatte um mögliche Gesundheitsgefahren von Uranmunition geht Verteidigungsminister Scharping (SPD) in die Offensive. Gestern sollte eine "Fact Finding Mission" in den Kosovo fliegen, um dort noch einmal Proben für weitere Untersuchungen zu nehmen. Scharping beauftragte ein Institut für Strahlenschutz, schon vorhandene und neue Erd- und Wasserproben aus dem Kosovo zu analysieren. Er bestellte auch den Geschäftsträger der US-Botschaft, Terry Snell, ein, um umfassend Informationen seitens der USA über diese Munition zu verlangen. Scharping forderte im Rundfunk seinen Vorgänger Volker Rühe (CDU) dazu auf, sich über den Einsatz von Uranmunition in Bosnien zu äußern.]]>
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