was fehlt ...: ... Bahlsen-Kekse
Nach der spektakulären Keks-Entführung von Hannover macht Krümelhersteller Bahlsen einen Anfängerfehler und verhandelt mit dem Geiselnehmer ...
Eins ist klar: Mit Terroristen verhandelt man nicht, mit Geiselnehmern auch nicht und mit Krümelmonstern sowieso nicht. Aber offenbar hat der Hannoveraner Keks-Hersteller Bahlsen alle Krimis, Thriller und George-Bush-Reden der letzten 50 Jahren verpasst – und verhandelt.
„Büttebüttebütte gib uns unseren goldenen Keks zurück“, oder so ähnlich //www.facebook.com/photo.php?fbid=417987691617379&set=a.263422053740611.62650.260448160704667&type=1:bettelte das Unternehmen auf Facebook. Immerhin versuchten sie sich noch ein wenig Würde und Selbstbestimmung zu erhalten, indem sie anboten, erst nach der Rückkehr des Kekses 52.000 Kekspackungen and soziale Einrichtungen zu verteilen. Ob mit oder ohne Vollmilch ist nicht klar.
Firmenchef Werner M. Bahlsen zeigte sich unterdessen überzeugt, dass es sich bei dem im Erpresserbrief abgebildeten Keks um das vermisste Exemplar handelt. Auf dem Foto sei offenbar „der Keks, der bei uns fehlt“, wie er betonte. Ein paar Tassen sind in Hannover wohl auch abhanden gekommen. (taz)
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