was fehlt ...: ...der Porno
Soweit bekannt, paaren sich auch die Kanadier wie der Rest der Welt - mal mit mehr, mal mit weniger Fanatasie. Hält ein Profi seine Kamera drauf, während zwei, drei oder plus X Kanadier einander beiwohnen, ist das die kanadische Pornofilmindustrie. Und die hat ein Problem: Sie kommt zu kurz.
Das zumindest bemängelt die kanadische Fernsehaufsicht. Denn auf drei kanadischen Unterhaltungssendern für Erwachsene würden viel zu selten heimische Pornos gezeigt. Dabei müssten mindesten 35 Prozent der Filme aus Kanada sein. Trotz mehrfacher Aufforderung sind die Sender diesem besonderen Auftrag nicht nachgekommen. Ihnen droht jetzt der Lizenzentzug.
Aber wenn die kanadische Fernsehaufsicht Ernst macht und den Sendern die Lizenz tatsächlich wegnnimmt, laufen vielleicht gar keine kanadischen Pornos mehr. In dem Fall müssten die Kanadier den anderen beim Vögeln zusehen. Das wären dann wahrscheinlich ihre geliebten Nachbarn, die Amerikaner. (mebl)
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen
meistkommentiert