Autobombenanschlag im Irak

IS tötet mindestens 39 Menschen

Die Terrormiliz IS hat offenbar einen Anschlag in der irakischen Hauptstadt Bagdad verübt. Dabei starben Dutzende, mehr als 60 sind verletzt.

Zwei Männer stehen um ein ausgebranntes Autowrack

Anschlagsziel war ein Automarkt: zwei Männer neben einem ausgebrannten Auto Foto: ap

BAGDAD afp | Bei der Explosion einer Autobombe in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Donnerstag nach Polizeiangaben mindestens 39 Menschen getötet und mehr als 60 verletzt worden.

Die Bombe detonierte in der Nähe eines belebten Markts für Gebrauchtwagen im südlichen Stadtviertel Bajaa. In sozialen Medien waren mit Handys aufgenommene Bilder mit verkohlten Leichen und starken Zerstörungen zu sehen.

Die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) bekannte sich über ihr Sprachrohr Amaq zu dem Anschlag. Dieser wurde in demselben Viertel verübt wie ein Attentat am Dienstag, bei dem mindestens vier Menschen getötet worden waren.

Am Mittwoch hatte ein Selbstmordattentäter in der Nähe des mehrheitlich schiitischen Viertels Sadr City im Norden der Hauptstadt ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug zur Explosion gebracht und mindestens zehn Menschen mit in den Tod gerissen. Auch zu diesem Anschlag hatte sich die IS-Miliz bekannt.

.

Seit Anfang 2011 währt der Konflikt zwischen Assad und Oppositionellen in Syrien. Mit dem Auftauchen der IS-Milizen begann ein Krieg in der ganzen Region.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de