Ein rückdatierter Mitgliedsausweis, Tauschen von Mitgliederlisten, abgesprochene Werbeanrufe: Interne E-Mails dokumentieren, wie NPD und DVU bei ihrer Fusion tricksten.von A. Speit & L. Sander

Kommenden Samstag wird in Dresden mehr los sein als letzte Woche. Das Gegenbündnis geht davon aus, dass der Nazi-Aufmarsch verhindert wird.von A. SPEIT & M. KAUL

Der Leipziger Versammlungsrechtler Christoph Enders hält nichts davon, Blockaden gegen Nazi-Märsche zu erlauben. Die in der Verfassung verankerte Versammlungsfreiheit gelte auch für Rechte.

Auch Nichtdeutsche könnten bald bei der Bundeswehr Dienst tun. Sie sollen helfen, die befürchteten Nachwuchsprobleme zu lösen. Türken bleiben aber außen vor.von JOHANNES OPFERMANN

Rassisten unter sich: Nach außen versuchen NPD-Kader, sich bürgerlich zu präsentieren. Doch in internen E-Mails lassen sie sich über "Bimbos" aus.von L. SANDER & W. SCHMIDT

Nach der Offenlegung ihrer E-Mails tobt die NPD und erstattet Anzeige. Die demokratischen Parteien reagieren angewidert auf die rassistischen Mails.von W. SCHMIDT, A. SPEIT & P. WRUSCH

"Hype", "Hysterie", "Provo" - so beschreiben NPD-Kader intern ihre Medienstrategie. Vorgemacht bei Bürgermeister Püschel, der von der SPD zur NPD übergelaufen ist.von M. KAUL & W. SCHMIDT

Interne Mails zeigen die maue Finanzlage der NPD - und eine zweifelhafte Vermengung von Fraktions- und Parteiarbeit. Teilweise wird sich um einen Euro gestritten.von WOLF SCHMIDT

In Sachsen-Anhalt braucht die Partei dringend Erfolge. Die Neonazis sind vor der Landtagswahl unruhig geworden. Das belegen interne Mails.von Wolf Schmidt, Andreas Speit & Paul Wrusch

Sie schimpfen über "Bimbos" und "Negerkinder" und verabschieden sich gerne auch mal "mit deutschem Gruß": Zehntausende interne E-Mails blamieren die NPD.von WOLF SCHMIDT

Ans Licht kommt der innere Zustand einer zutiefst neonazistisch ausgerichteten Partei, die sich bemüht, scheinbar bürgernah soziale Themen aufzugreifen. Das kommt der NPD ungelegen.von ANDREAS SPEIT
Mehr als 60.000 interne Mails der rechtsextremen NPD lassen tief in die interne Kommunikation der Partei blicken. Eine Auswahl der Dokumente veröffentlicht die taz an dieser Stelle.

Einige der über 60.000 Mails aus dem Innenleben der NPD veröffentlicht die taz an dieser Stelle zu dokumentarischen Zwecken. Die taz und Experten außerhalb der taz haben die Mails sowohl technisch als auch inhaltlich geprüft. Weder Plausibilitätsgesichtspunkte noch der Inhalt begründen Zweifel an deren Echtheit.
Der taz will diese Zeugnisse der Öffentlichkeit nicht vorenthalten. Gleichzeitig lehnen wir eine umfassende Veröffentlichung redaktionell unbearbeiteter Dokumente ab. Zu sensibel sind die Briefwechsel und Dokumente, die der taz vorliegen, zu viele Daten NPD-ferner Menschen sind darin enthalten.
Dabei ist uns eine sorgfältige radktionelle Bearbeitung der Dokumente wichtig. Es versteht sich von selbst, dass wir in inhaltlicher Hinsicht keinerlei Veränderungen oder Verfälschungen vorgenommen haben. Im Hinblick auf den Inhalt der Mails haben wir jene Stellen unkenntlich gemacht, die in den privaten Bereich Einzelner fallen oder Rückschlüsse auf Personen zulassen, die nicht zweifelsfrei im Zusammenhang mit der NPD stehen.
Für Griechenland sieht es nicht gut aus - nur noch Ramschniveau. Aber es gibt noch viele andere Dinge, deren Zukunft düster aussieht.

Die vier besten Teams der WM, über die wir uns noch bis Sonntag freuen.

Die Deutschen sind rausgeflogen – im Viertelfinale. Ein Schock für die Mädels, überraschend für alle, erfrischend im Rückblick – ist eben Fußball.

Am 9. Juli wird mit dem Südsudan ein neuer Staat geboren. Ein historisches Ereignis – und ein seltenes! Wir zeigen Ihnen die jüngsten Länder der Welt. Und wo die nächste Staatengründung ansteht.

LE MONDE diplomatique
LE MONDE diplomatique ist die größte Monatszeitung für internationale Politik. Sie erscheint weltweit in 61 Ausgaben – und liegt am 2. Freitag im Monat der tageszeitung bei.>