15.01.2015

taz mit Dossier zum CIA-Folterreport

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Es ist das vielleicht wichtigste politische Dokument des Jahres: der offizielle Bericht des US-Senats zum Inhaftierungs- und Verhörprogramm der CIA. Er basiert auf über sechs Millionen interner Dokumente - zu geheimen Gefängnissen, getöteten Insassen und den angewandten Verhörmethoden. Darüber hinaus zeigen sie die Verzahnung der CIA mit anderen Regierungsorganisationen – innerhalb und außerhalb der USA.

Außerdem belegt der Bericht, dass die CIA parlamentarische Abgeordnete und Regierungsvertreter nicht nur über das Ausmaß, sondern auch über die Wirksamkeit der „verschärften Verhörmethoden“ getäuscht hat. Keinen der 20 Fälle, bei denen die Folter laut CIA zu Erfolgen im “war on terror“ geführt hat, konnte die Senatskommission bestätigen.

Der Mitte Dezember in den USA erschienene 640 Seiten umfassende Report ist ab dem 19. Januar auf Deutsch erhältlich. Die taz erscheint aus diesem Anlass mit einem Dossier zum Thema Folter. Neben Dokumenten aus dem Bericht geht es u.a. um - das unheimliche Comeback der Folter nicht nur in den USA - eine Bilanz zum Thema Folter von Selmin Caliskan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland - Menschen, die Opfer staatlicher Übergriffe geworden sind - Folterfantasien, die auch in Deutschland populär werden können.

Das Dossier erscheint in der taz vom 19. Januar 2015. Der gesamte CIA-Folterbericht, herausgegeben und eingeleitet vom ehemaligen Bundesrichter Wolfgang Neskovic, erschienen im Westend-Verlag (640 Seiten, 18,00 Euro) kann versandkostenfrei im tazshop bestellt werden.

Rückfragen beantwortet Andreas Rüttenauer, arue@taz.de, Tel. 030-25902 933.

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