Ausstellung

Künstlerisch und kreativ

Sieger und Platzierte des Wettbewerbs wurden in einer Ausstellung im September 2014 präsentiert.

Modell vom taz Neubau. Bild: Wolfgang Borrs

Die Entwürfe des im April von der taz ausgelobten Wettbewerbs „Ein neues Haus für die taz” wurden vom 5. bis 17. September 2014 in der Forum Factory, nahe dem jetzigen taz Haus an der Rudi-Dutschke-Straße, ausgestellt. Am 10. Juli 2014 hatte das Preisgericht entschieden, den ersten Preis an das Architektenbüro e2a, Piet Eckert und Wim Eckert, Zürich, zu vergeben.

Zwei zweite Preise gingen an das Büro heneghan peng architects, Dublin, sowie an Mars/Creutzfeldt Architekten, Berlin. Anerkennungen im Wert von jeweils 4.000 Euro wurden vier Bewerbern ausgesprochen: gpy arquitectos, Santa Cruz de Tenerife, Spanien, Glass Kramer Lübbert BDA – Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin, Schulz & Schulz Architekten GmbH, Leipzig, und Behnisch Architekten Stuttgart.

25 Beiträge aus 312 Bewerbungen

Alle Beiträge der 25 Architekturbüros waren von hohem Niveau, sehr gut bearbeitet und mit vielen Ideen zu der Bauaufgabe, so die einhellige Einschätzung der Jury. Schon die Bekanntmachung des Wettbewerbs bewirkte eine große Resonanz. In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren hatten sich 312 Architekturbüros beworben. Durch ein von externen Fachleuten und VertreterInnen der taz gebildetes Auswahlgremium wurden dann 18 erfahrene und 7 junge Büros ausgewählt beziehungsweise ausgelost.

Der Neubau der taz ist Teil eines Kunst- und Kreativquartiers, das in den nächsten drei Jahren rund um die ehemalige Blumengroßmarkthalle entstehen wird. Nach Umbau durch Daniel Libeskind wird diese heute als Akademie und Archiv des Jüdischen Museums genutzt. Die besondere städtebauliche Lage des Baugrundstücks in der Südlichen Friedrichstadt forderte von der taz die Durchführung eines Wettbewerbs, der von der Architektenkammer Berlin begleitet wurde.

Stadtentwicklung im Dialog

Andere Vorhaben des Kunst- und Kreativquartiers wurden in einem „qualifizierendem Verfahren” im Dialog entwickelt, bei dem die Baugruppen, an denen auch selbst Architekten beteiligt sind, von externen Experten und Sachverständigen im laufendem Planungsprozess begleitet und beraten wurden. Auch über den Planungsstand dieser Projekte wurde im Rahmen der Ausstellung informiert.