Es finden noch Gespräche statt, aber „aus insolvenz-rechtlichen Gründen“ muss Neckermann abgewickelt werden. Über 2.000 Beschäftigte sind betroffen.

Im Juni sind die Neckermann-Mitarbeiter noch auf die Straße gegangen – vergeblich. Bild: dapd
DÜSSELDORF rtr/dapd | Der traditionsreiche Versandhändler Neckermann ist trotz monatelanger Rettungsbemühungen am Ende. Das Unternehmen mit mehr als 2.000 Beschäftigten werde zum 1. Oktober abgewickelt, teilte Neckermann am Mittwoch mit.
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Die meisten Mitarbeiter würden zu diesem Zeitpunkt entlassen. Bei den Gesprächen mit potenziellen Investoren sei kein Investor gefunden worden. Es fänden zwar noch Gespräche mit einem interessierten Investor statt.
Aus insolvenzrechtlichen Gründen hat die Geschäftsleitung aber die Entscheidung getroffen, die Firmen neckermann.de, Neckermann Logistik und die Servicegesellschaft NCCS abzuwickeln. Der vierte Geschäftsbereich, die auf Übergrößen spezialisierte Tochter Happy Size, wird an einen Konkurrenten verkauft.
Der Insolvenzverwalter hatte den Beschäftigten bereits vor zwei Wochen kaum noch Hoffnung auf eine Rettung des Frankfurter Versandhändlers gemacht.
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Leserkommentare
27.09.2012 11:16 | Wolfgang Banse
Versandhandel Neckermann gibt auf ...