29. Okt. - 12. Nov. 2017 (nur noch Warteliste)

Iran Safran und Wüste

Reiseleitung Hartmut Niemann

Das wertvolle Gewürz Safran sind die Stempelfäden einer Krokus-Art Bild: Orientexpress

Mashhad - Tabas - Birjand - Bam - Jiroft - Kerman - Teheran

Diese Entdeckerreise "Safran und Wüste" führt Sie in den wenig besuchten Osten Irans, ins Zentrum des Anbaugebiets von Safran, dem "roten Gold von Khorasan", und zu den beiden großen Wüsten Kavir und Lut. Abseits der großen Touristenzentren besteht die Gelegenheit, aufregende Landschaften und noch weitgehend unverfälschte Landstriche und vielleicht auch deshalb sehr aufgeschlossene und herzliche Menschen zu erleben.

PROGRAMM

PREISE UND LEISTUNGEN

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PREIS: 3.190 € (DZ/VP/Flug)

Buchungsschluss: 4. September (wegen Visum)

VERANSTALTER:

Orient Express, Göttingen,

Tel: 0551 - 486652

hartmut.niemann@orientexpress-online.com

Die Reise kann nur beim Veranstalter gebucht werden. 

Wir beginnen unsere Reise in Mashhad, wo wir natürlich das Grabmal des achten Imams der Schiiten, Reza, besuchen. In dieser geschichtsträchtigen Gegend führt unsere Reise auch nach Tous, zum monumentalen Grabmal des iranischen Nationaldichters Ferdowsi.

Hartmut Niemann, Iranistik-Diplom, Autor d. Reiseführer Iran im Verlag Reise-Know-How

Wir folgen der uralten Handelsstraße durch die Salzwüste Kavir, erst mit einem Abstecher nach Neyshapour: man sollte in dieser Gegend nicht reisen ohne zwei Giganten der iranischen mystischen Literatur zu besuchen: Omar Khayyam und Farid od-Din Attar, deren Gräber am Rande der Stadt liegen. Sodann führt unser Weg über Torbat-e Heydariyeh und Ferdows nach Tabas in der „Großen Kavir“-Wüste.

Von der alten Wüstenstadt und seiner unglaublich reizvollen Umgebung aus fahren wir ins Herz das Safrananbaus nach Birjand und Qa’en. Die Reise ist so terminiert, dass wir dort rechtzeitig zur Erntezeit eintreffen und in Qa'en die Ernte der Krokusblüten mit den Safran-Fäden erleben. Safran gilt als eines der teuersten und wertvollsten Gewürze überhaupt, ca. 90 % der Weltproduktion stammen aus Iran.

Felsformationen ("Kalout" in der Wüste Lut Bild: Orientexpress

Dann geht es weiter südlich in die Wüste Lut, im Sommer einer der heißesten Orte der Erde, mit ihren schroffen, in Millionen von Jahres aus dem Fels gewaschenen Tälern, den Kalouts. Schließlich erreichen wir Bam, 2003 bei einem verheerenden Erdbeben zerstört, heute wieder bewohnt und im Wiederaufbau begriffen.

Auf der Weiterfahrt nach Kerman erwarten uns noch die Ausgrabungen von Jiroft mit sensationellen Funden aus dem 3. Jt. v. Chr., die erst vor 15 Jahren entdeckt wurden, und in Mahan eine wunderschöne persische Gartenanlage („Prinzengarten“), die zum UNESCO-Welterbe zählt.

Im ariden Ost- und Südostiran beruhte das menschliche Leben seit jeher auf dem kunstvollen und technisch anspruchsvollen System der Qanate, unterirdischer Bewässerungskanäle, die kürzlich in das Welterbeprogramm der UNESCO aufgenommen wurden. In Jupar, unweit von Mahan, werden wir ein solches Qanat-System sehen.

Zum Abschluss der Reise sehen wir die alte Handelsstadt Kerman mit seinem quirligen und bunten Bazar und eindrucksvollen Bauten aus der islamischen Bauepoche Irans. In der Stadt lebt noch eine aktive Gemeinde der alten iranischen Religion der Zarathustrier, deren Museum und deren Feuertempel wir besuchen. Von Kerman aus fliegen wir nach Teheran und bleiben noch einen Tag in der Hauptstadt.

Nematollah Vali Schrein in Mahan Bild: Anaareh Saaveh

Als touristische Pioniere übernachten wir an einigen Orten in einfachen, landestypischen Unterkünften, in der Wüste Lut in einem Wüstencamp.

Sie werden im Verlauf der Reise Gelegenheit haben, mit Menschen bei Begegnungen ins Gespräch zu kommen, in den Dörfern, den Gärten, in Teehäusern oder in Museen. Die meisten Iranerinnen und Iraner, gerade in den selten von Touristen besuchten Gegenden Ost-Irans, verhalten sich Touristen gegenüber sehr aufgeschlossen und interessiert.