03.04.2018

50 Jahre 1968: taz-Sonderreihe und Kalenderblatt

Aktuelle Pressemitteilungen der taz

1968 war ein bewegendes Jahr mit langanhaltenden Folgen für alles, was sich in den kommenden Jahrzehnten als linksalternativ verstand und letztlich für die gesamte Gesellschaft. Deshalb wirft die taz in einer Sonderreihe von April bis September dieses Jahres einen besonderen Blick in die Vergangenheit: auf das Jahr 1968 und die Bewegungen, die davor und danach in der Bundesrepublik Deutschland und weltweit stattfanden.

Seit heute weist die taz in ihrer Wochenausgabe zudem in einem "kalenderblatt zum sommer 1968" auf der Seite zwei täglich auf ein vor 50 Jahren aktuelles Ereignis hin – auch mit einer exemplarischen Schlagzeile, was die Zeitungen damals für berichtenswert hielten.

In ihrer Sonderausgabe am 7. April widmet sich die taz der globalen Revolte: Schließlich wurden die Ereignisse der Jahre 1967/68 in der BRD schon vielfach analysiert und bewertet, andere Schauplätze der Welt gerieten dabei aber häufig aus dem Fokus. Was geschah 1968 in Mexiko, in der Türkei, in Belgrad, Warschau, Madrid und Tokio? Die taz-Korrespondent*innen haben Protagonist*innen der Zeit getroffen und ihre Geschichten aufgeschrieben. Wie sah die Gesellschaft in den 1960ern aus, wie sehr unterschied sie sich von heute? Wie war es, als Frau 1968 mitzuerleben?

Weitere Sonderausgaben werden sich im Laufe der nächsten Monate mit dem Pariser Mai, mit dem Prager Frühling und mit Fritz Bauer befassen. Unsere Reihe geht bis zum 13. September, an dem die Rede von Helke Sander und der legendäre Tomatenwurf wichtige Stützpunkte der Frauenbewegung bildeten.

Die 68er-Bewegung im speziellen taz-Blick – das wird unsere Sonderreihe.

Fragen zur taz-Sonderreihe 50 Jahre 1968 bitte an Belinda Grasnick, belindagrasnick@taz.de.

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