17.08.2016

Wer hat Angst vor Mecklenburg-Vorpommern?

Aktuelle Pressemitteilungen der taz

Sonderausgabe im Gesellschaftsteil der taz.am wochenende 27./28. August

Mecklenburg-Vorpommern wählt am 4. September einen neuen Landtag. Die Prognosen sind düster: Die etablierten Parteien, auch Grüne und Linkspartei, verlieren laut Umfragen deutlich, die AfD droht stark in den Landtag einzuziehen. Für die taz ist all das trotzdem kein Grund zur Angst, vielmehr Anlass, den Gesellschaftsteil der Ausgabe am Wochenende vor der Wahl dem nordöstlichen Bundesland, seinen Wählerinnen und Wählern zu widmen.

Die Sonderausgabe fragt nach Hintergründen und Stimmungen im Land, bietet Analysen und Prognosen. Die Redaktion hat Kolleginnen und Autoren nach Mecklenburg-Vorpommern geschickt, sie schauen hin und hören sich um:

- Wie AfD und NPD in Anklam um die Stimmen der Unzufriedenen konkurrieren

- Auf einer Busfahrt auf dem längsten Schulweg Deutschlands auf der Insel Rügen - Merkel, Gauck, Schwesig, Bartsch…. Warum sind SpitzenpolitikerInnen aus Mecklenburg-Vorpommern auf Bundesebene so überrepräsentiert?

- Ein etwas anderer Mecklenburg-Reiseführer: Wo leben Völkische Siedler, Nazi-Größen und Reichsbürger in MV?

- Eine persönliche Betrachtung darüber, warum Mecklenburg trotz allem ein Sehnsuchts-Ort ist.

„Wir wollen mit der Sonderausgabe zeigen, dass Mecklenburg-Vorpommern nicht nur braun und grau ist. Ja, es gibt dort starke rechte Strukturen und prominente, rechte Wortführer. Es gibt aber auch Menschen, die sich denen entgegenstellen“, sagt taz Redakteurin Anne Fromm, die die Sonderausgabe betreut. „Mecklenburg-Vorpommern lohnt den genauen Blick“.

Die Sonderausgabe liegt der taz.am wochenende am 27./28. August 2016 bei. Rückfragen beantworten Anne Fromm, afromm@taz.de, Tel. 030-259 02 180 und Luise Strothmann, strothmann@taz.de, Tel. 030-259 02 344.

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